erstellt am 15.08.2013 09:00 Uhr

Es geht wieder los: (Ballett-)Schulanfang | tanzmuster Ballett-Blog

Ballettschulanfänger

Auf die Plätze, fertig, tanzt!

Das neue Ballettjahr beginnt, wenn die Sommerferien enden. Pünktlich zum Saisonstart (Ende Sommerferien, neues Schuljahr) werfen wir einen Blick voraus auf das, was die kleinen Tänzerinnen in ihrem ersten Jahr in der Ballettschule erwartet: Von der ersten Stunde bis zur Abschluss-Aufführung im nächsten Sommer.

Doch was ist zu beachten, bevor es richtig losgeht? Eine gute Planung ist definitiv auch hier schon mal die halbe Miete und kann erheblich dazu beitragen, dass die Kleinen lange Spaß am neuen Hobby haben.

Checkliste für den erfolgreichen Ballettstart

Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Vorbereitung auf die erste Ballettstunde haben wir kurz und knapp zusammengefasst.

Ist mein Kind alt genug?

Das beste Einstiegsalter fürs Ballett-Tanzen liegt zwischen 3-5 Jahren, denn jung lernt man schneller und der Körper kann besser die nötigen Muskeln aufbauen.

Anmeldefrist: Neues Schuljahr = neues Ballettjahr

Abhängig vom Bundesland heißt es für einige höchste Eisenbahn, da die Schule dort bereits begonnen hat und die Ballettschulen meist begrenzte Plätze haben.

Tag der offenen Tür nutzen

Wer noch ein bisschen mehr Zeit hat bevor die Schule losgeht, kann diesen Tag zum Reinschnuppern und Orientieren nutzen – wenn es noch einen gibt.

Eine gute Ballettschule auswählen

Dann heißt es, eine Entscheidung treffen! Hier spielt neben der Tanzerfahrung die pädagogische Ausbildung des Tanzlehrers bzw. der -lehrerin sowie die Räumlichkeiten und das Ambiente eine wichtige Rolle.

Richtiges Outfit und eine gute Grundausstattung wählen

Die Farbe des Trikots hängt meist von der Ballettschule ab (Vorabcheck!). Und dann gehören noch Ballettschläppchen, eine Ballett-Strumpfhose, evtl. Stulpen und ein Handtuch in die Sporttasche.

Die ersten Ballettstunden – jetzt geht’s los!

Schläppchen an die Füße und rauf aufs Parkett. Die erste Stunde ist bestimmt aufregend für alle Beteiligten. Wie in einer Schultüte hält die Sporttasche nun alles Nötige und Neue bereit, damit es endlich losgehen kann.

Egal wie unterschiedlich die Ballettschulen auch sein mögen, sie haben alle eins gemeinsam: In jeder Ballettstunde werden Übungen sowohl an der Stange als auch in der Raummitte gemacht. Nach kurzem Aufwärmen und Dehnen beginnen die Tänzerinnen meist mit den so genannten „Exercises à la barre“ – dem Stangentraining.

Hier lernt man wie man richtig steht: mit geradem Rücken und durchgestreckten Beinen, die Hand des „Stangenarms“ liegt leicht auf dem Holm – aber nicht festhalten! Außerdem lernen die Kleinen verschiedene Positionen, die sie gemeinsam an der Stange auf Kommando der Ballettlehrerin oder des Ballettlehrers durchführen.

Danach geht es meist weiter mit Übungen und Schrittfolgen in der Saalmitte. Dabei wird zwischen „Adagio“ und „Allegro“ unterschieden. Das aus dem Italienischen stammende Adagio umfasst langsame Bewegungen, bei denen ein Fuß in die Luft gehoben - und manchmal mit Drehungen kombiniert - wird. Das Allegro verlangt kleine oder große Sprünge und ist im Vergleich zum Adagio deutlich schneller.

Es ist noch keine Ballerina vom Himmel gefallen!

Wer eine gute Ballettschule gefunden hat, erkennt das leicht daran, wie im Unterricht auf die Schüler und Schülerinnen eingegangen wird. Denn am Anfang ist natürlich alles neu und muss mit vielen Wiederholungen und Erklärungen gelernt werden. Es ist daher sehr wichtig, dass die Ballettlehrerin oder der -lehrer sich viel Zeit für alle Neulinge nimmt und immer korrigierend zur Seite steht.

Nach einer Eingewöhnungszeit kennen die kleinen Eleven irgendwann die Übungen auswendig. Ein willkommener Grund für die Ballettlehrerin, die Übungen dann wieder zu ändern. So entsteht mit der Zeit eine routinierte Abfolge – oder sogar eine komplette Tanz-Choreographie.

Üben, üben, üben – bis zur großen Abschluss-Aufführung

Die meisten Ballettschulen organisieren am Ende eines jeden Ballettjahres eine Abschluss-Aufführung, bei der die einzelnen Klassen eine einstudierte Choreographie vorführen. Hier können die kleinen Prima-Ballerinen dann zeigen, was sie gelernt haben. In manchen Schulen gibt es sogar Preise und Auszeichnungen für besondere Leistungen von einzelnen Schülern oder Schülerinnen.

Unser Tipp zum Schluss

Ganz wichtig: Ballett bedeutet vor allem Disziplin. Das lernt jeder Anfänger meist schon von der allerersten Ballettstunde. Wer früh mit dem Tanzen beginnt, verinnerlicht die Figuren und Positionen praktisch von allein und muss sich nicht so anstrengen wie eventuell ein Erwachsener. Doch vor allem sollte man einfach Spaß am Tanzen haben und mit Leidenschaft den schönsten Sport der Welt genießen.

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