Pas de bourrée

Aussprache: <pah-döh-bureh>

Die Ursprünge des Balletts datieren bis ins 17. Jahrhundert zurück. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass einige Ausdrücke für die Tanzschritte noch von jeher stammen. So auch beim Pas de bourrée, der ein Grundschritt aus dem höfischen Bourrée war und im 17. und 18. Jahrhundert als bourrée française Eingang ins Ballett, die Oper und Suite fand.

Bei diesem Verbindungsschritt führt die Ballerina einen Standbeinwechsel durch, entweder auf der halben oder ganzen Spitze. Sie bewegt sich dabei in drei Phasen seitwärts und startet aus der 5. Position. Die Spitze des hinteren Fußes stellt sie zuerst an den Platz der Ferse. Dann trennt sich der vordere Fuß und geht in die 2. Position. Zuletzt schließt der hintere Fuß zum vorderen auf und geht nach vorne in die 5. Position.

Der Pas de bourrée hat mehrere Varianten, die sich einmal dadurch unterscheiden, dass entweder der vordere oder der hintere Fuß die Bewegung beginnt. Oder aber gibt es die Möglichkeit die Bewegung mit oder ohne einem Fußwechsel durchzuführen: Der Pas de bourrée derrière (hinten; kein Fußwechsel), Pas de bourrée devant (davor; kein Fußwechsel), Pas de bourrée dessous (unter; Fußwechsel – Schritt zum hinteren Fuß), Pas de bourrée dessus (über; Fußwechsel – Schritt zum vorderen Fuß). 

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