Sinfonisches Ballett

Seit jeher verbindet man klassische Musik mit dem Balletttanzen. Das liegt wohl zum einen an der Zeit, in der diese Tanz-Art entstanden ist. Doch auch heute noch legen Choreographen ihren Ballettstücken klassische Werke zugrunde. Die Emotionen und Komplexität der Musik scheinen gerade zu perfekt zu sein, sich mit Ballettstücken zu vereinen. Daraus leiten sich auch Ballett-Formen wie das Sinfonische Ballett ab.

Beim Sinfonischen Ballett versucht der Choreograph, in seinem Stück die Inhalte der ihm zugrunde liegenden Musik auszudrücken. Dabei lässt er sich lediglich von den Emotionen leiten, die Musik hervorruft. Der Begriff „Sinfonisches Ballett“ ist Anfang des 20. Jahrhunderts durch den russischen Choreographen Leonide Massines geprägt worden. Seine Ballettstücke hatten Sinfonien wie zum Beispiel „Die vierte Sinfonie“ von Johannes Brahms oder „Die Siebte Sinfonie“ von Ludwig van Beethoven als Grundlage.

Doch auch heute noch gibt es Choreographen, die dem Sinfonischen Ballett folgen. John Neumeier ist wohl einer der Bekanntesten diesen Genres. Der US-amerikanische Tänzer, Choreograph und Ballettdirektor widmet sich – wie viele aus seiner Zeit – vor allem den Sinfonien von Gustav Mahler, einem der erfolgreichsten österreichischen Komponisten der Spätromantik. Sein wohl bekanntestes Ballettstück ist „Die dritte Sinfonie von Gustav Mahler“.

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