Ausdruckstanz

Obwohl im Grunde jegliche Art des Tanzens mit Ausdruck verbunden ist bzw. vom Ausdruck des Tänzers/der Tänzerin lebt, hat der Begriff „Ausdruckstanz“ im Ballett eine eigenständige Bedeutung. Er ist tatsächlich Resultat einer ganz neuen Tanzbewegung und außerdem als „Freier Tanz”, „Expressionistischer Tanz“, „Neuer Künstlerischer Tanz“ oder „German Dance“ bekannt.

Der Ausdruckstanz wird im Gegensatz zum Gesellschaftstanz nicht zur „oberflächlichen“ Unterhaltung getanzt, sondern dient dem individuellen und künstlerischen Darstellen (und zum Teil auch Verarbeiten) von Gefühlen der tanzenden Personen. Als Gegenbewegung zum klassischen Ballett entfachte die irisch-amerikanische Tänzerin Isadora Duncan mit dem beginnenden 20. Jahrhundert einen Streit zwischen den Anhängern des überlieferten klassischen Tanzes und den Befürwortern eines angeblich freien und natürlichen Tanzes.

Isadora Duncans Ideen und Darbietungen waren revolutionär und eine direkte Kampfansage an den ihrer Meinung nach unnatürlichen klassischen Tanz. Aus dem „Duncanismus” entwickelte sich die Stilrichtung des absolut regellosen Ausdruckstanzes und beeinflusste die Anfänge des amerikanischen „Modern Dance“. Damals wie heute, beschreibt er eine spontan und fast ekstatisch ausgeführte Tanzweise.

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