Sissonne

(Aussprache: sison)

Wer es einmal soweit bringt, dass man nach ihm oder ihr etwas benennt, der kann wohl stolz auf sich sein. So ist es auch beim Ausdruck Sissonne, der nach dem französischen Adeligen François César de Roussy, Conte de Sissonne benannt wurde. Dieser hatte im 17. Jahrhundert einen neuen Sprung in die Tanzwelt eingeführt, den man bis heute noch auf den Bühnen des Balletts sehen kann.

Die Ballerina beginnt das Sissonne aus der fünften Position heraus mit gebeugten Knien („plié“). Danach springt sie kraftvoll zunächst senkrecht nach oben ab. Das hintere Bein geht nach dem Absprung in einem bis zu 90 Gradwinkel zur Seite („Grandes Sissonnes“), während das andere bereits zur Landung mit pointierter Spitze nach unten geführt wird. Es federt die Landung mit einem leicht gebeugten Knie ab („demi-plié“). Jetzt führt die Ballerina das andere Bein aus der Luft von der einen Seite nach vorne und stellt es vor dem Standbein am Boden ab. Damit endet die Figur wieder in der 5. Position und hat einen Fußwechsel erzeugt.

Es gibt verschiedene Varianten des Sissonnes, bei denen das Spielbein entweder zur Seite oder nach hinten sowie nach vorne geführt werden kann. Man unterscheidet dabei zwischen „Petit Sissonnes“ und „Grandes Sissonnes“, die einmal im 45 bzw. 90 Gradwinkel ausgeführt werden. Außerdem gibt es Varianten, bei denen die Ballerina gleichzeitig mit beiden Beinen auf dem Boden aufkommt: „Sissonne fermée“, „Sissonne tombée“ und das „Sissonne fondue“.

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