Soubresaut

(Aussprache: su-bre-soh)

Sucht man den französischen Begriff „Soubresaut“ im Internet, so findet man unter anderem Links zu Seiten zum Thema Pferderennen. Dass diese Sportart mit dem Balletttanzen wohl eher wenig zu tun hat, liegt auf der Hand. Dennoch wird der Ausdruck in beiden Themenbereichen verwendet, was vielleicht auf die Geschwindigkeit zurückzuführen ist: Wie beim Pferderennen, so geht es auch beim „Soubresaut“ im Ballett um schnelle und kraftvolle Sprungbewegungen.

Die Ballerina startet das „Soubresaut“ aus der fünften Position heraus und beendet sie dort auch wieder. Von hier aus geht sie in ein Demi-Plié und drückt sich dann kraftvoll vom Boden ab. Das Soubresaut ist also ein Sprung senkrecht in die Luft, mit der gleichen Ausgangs- und Endposition. Während sie in der Luft ist, sollte man nur einen Fuß - und dafür beide Fersen - sehen. Das erreicht sie, indem sie die Beine fest zusammenpresst und überkreuz hält. Die Innenschenkel lassen dabei keine Lücke offen. Die Arme hält sie mit leicht abgerundeten Ellbogen vor dem Körper, wobei die Hände sich auf Höhe der Oberschenkel befinden. Diese Armposition wird „Bras-bar“ genannt.

Das Soubresaut zählt zu den lebhaften (allegro) Sprüngen und wird meist mehrfach aufeinanderfolgend ausgeführt.

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