Temps

(Ausprache: tãh)

Wörtlich übersetzt man den französischen Begriff „temps“ mit „Zeit“ - oder aber auch dem „Wetter“. Im Ballett bekommt er eine weitere Bedeutung und bezieht sich auf Schritte im Takt.

Nachdem das „temps“ im Ballett nie alleine als Begriff bzw. Befehl vorkommt, sollen hier exemplarisch nur zwei der vielen Positionen und Bewegungsabläufe mit „temps“ im Detail erklärt werden:

Das „Temps lié“ ist ein Verbindungsschritt und kann wörtlich mit „verbundene Zeit“ bzw. „verbundener Takt“ übersetzt werden. Dabei verlagert die Ballerina das Körpergewicht von einem Bein auf das andere. Sie kann diesen Schritt sowohl nach vorne, nach hinten, als auch zur Seite ausführen.

Das „Temps de cuisse“ erfordert (cuisse = Oberschenkel), dass die Ballerina einen Fuß vor den anderen setzt und dann einen Sprung senkrecht nach oben ausführt. In der Luft sind beide Füße auf gleicher Höhe, jedoch landet sie nur auf einem Bein. Es ist also ein in der Luft ausgeführter Beinwechsel, der im allegro und somit schnell und lebhaft gemacht wird. 

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