Terre à terre

Aussprache: <terr a terr>

Wer sich eine Ballettvorstellung anschaut, sieht, dass die Darstellungen von Eleganz, Grazie und Anmut geprägt sind. Und dennoch scheint alles mühelos zu geschehen, so als wäre es keine schweißtreibende Sportart! Doch darin liegt wohl die Kunst des Ballett-Tanzens. Sprünge und Hebefiguren sind deshalb charakteristisch für das Ballett; sie tragen dazu bei, diese Leichtigkeit zu unterstreichen. Doch auch Befehle für Bewegungen am Boden sind vorhanden, wie das "terre à terre", was die Ausführung am Boden verlangt.

Die Ballerina behält beim "terre à terre" ihre Füße die ganze Zeit am Boden bzw. hebt diese nur leicht ab. Wörtlich übersetzt bedeutet der französische Ausdruck "Boden an Boden" und meint damit, dass bei einer Schrittfolge die Füße mehr über den Boden gezogen als gehoben werden. So soll das Standbein nie den Boden verlassen und das Spielbein nur ganz wenig. Die Fußspitze ist dabei ausgestreckt und hält Kontakt zum Tanzparkett.

In Kombination mit anderen Begriffen hält das "terre à terre" also immer die Figur oder Bewegung am Boden. So zum Beispiel beim "terre à terre enchaînement", das man aus dem Französischen mit "Verbindung am Boden" übersetzen kann. Gemeint ist damit eine Verbindung von Schritten bzw. eine Schrittfolge à terre (am Boden).

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