Volé

Aussprache: <wo leh>

Fliegen zu können, ist bestimmt faszinierend für viele von uns. Am besten gleich ganz ohne Hilfsmittel, als hätte man Flügel. Auf der Ballettbühne scheint dies fast Wirklichkeit zu werden: Dort springen die Ballerinen hoch in die Luft und schweben über dem Boden, als wären sie federleichte Elfengestalten. Der Zuschauer sieht dabei Sprünge wie das "volé" und Figuren "en l’air" (in der Luft).

Spricht man also von "volé", ist ein "geflogener" Sprung gemeint, dessen Name vom französischen Verb "voler" (fliegen) kommt. "Volé" alleine ist aber noch kein Ballett-Befehl. Es entsteht erst eine komplette Anweisung, wenn man "volé" mit anderen Begriffen kombiniert. So zum Beispiel das "brisé volé", das ein Sprung für Fortgeschrittene ist:

Die Ballerina startet aus der 5. Position mit dem linken Fuß vorne und mit beiden Beinen im "demi-plié". Dann führt sie das hintere, rechte Bein nach vorne, in dem sie es durch die erste Position zieht und 90 Grad über dem Boden gerade ausgestreckt hält. Sie springt ab und führt ein jeté battu in der Luft aus, indem sie die Waden aneinander schlägt. Sie landet auf dem linken Bein und setzt das rechte Bein entweder hinter oder vor dem linken Fuß in der 5. Position ab.

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