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Ratgeber

Als einziger Junge im Ballett – Vom zappeligen Kind zum Profisport

7 May, 2024

Als einziger Junge im Ballett – Vom zappeligen Kind zum Profisport

Nach wie vor sieht man in den Ballettklassen noch mehr Mädchen als Jungs. Dabei sind Jungs im Ballett mehr als herzlich willkommen! Profitänzer Pontus Alexander Sundset ist mittlerweile nicht mehr der einzige Junge im Tanzstudio. Er blickt auf eine lange Ballett-Karriere in internationalen Companies zurück und tanzt auch heute noch. Dieses Interview ist für Jungs, Eltern – und alle, die sich für Ballett interessieren. Ob als Hobby oder mit Wunsch nach einer professionellen Ausbildung: hier ein paar Tipps und Erfahrungswerte vom Profi! 

Meine Eltern haben selber überhaupt nichts mit Tanz zu tun…

Balletttänzer bei einer Aufführung

tanzmuster: Lieber Pontus! Du hast einen beeindruckenden Werdegang vorzuweisen und tanzt schon sehr lang. Wie hat alles angefangen?

Pontus: Meine Mutter hat mich in die Tanzschule gesteckt, als ich fünf war. Ich hab ständig nur rumgezappelt. Sie war davon überzeugt, dass ich tanzen muss, um all die überschüssige Energie loszuwerden! Meine Eltern haben selber überhaupt nichts mit Tanz zu tun… Meine Mutter ist Lehrerin und mein Vater arbeitet als Ingenieur in einem Büro.

tanzmuster: Sieht so aus, als wäre das eine gute Idee gewesen! Wie ging es weiter?

Pontus: Das Training fand ein bis zwei mal die Woche in Stockholm statt und meine Eltern haben mich hingebracht. Als ich älter wurde, konnte ich dann selbst hin fahren, um am Unterricht teilzunehmen. Als ich aufs Gymnasium ging, hatte ich die Möglichkeit, an einem Programm mit Tanzfokus teilzunehmen. Das ging zwei Jahre… Man konnte sich für den Bereich Theater, Tanz oder Musik entscheiden. Ich hab natürlich direkt Tanz gewählt! Wir haben dann dort gemeinsam mit anderen Schulen und Institutionen kollaboriert. Altersmäßig war das Projekt total gemischt; es waren kleine Kinder von vier Jahren dabei und Jugendliche bis etwa fünfzehn. Einmal im Jahr gab’s dann eine Aufführung für Eltern und Freunde.

Nach der Aufführung kam sie zu mir und gab mir einen Zettel mit ihrer Telefonnummer drauf.

Die Royal Swedish Ballet School hatte auch ein paar Tänzer:innen mit im Projekt. Somit war bei der jährlichen Performance, die wir gezeigt haben eine Frau von der renommierten Schule dabei und sah mich tanzen. Das war kurz vor Ende der Schulzeit. Nach der Aufführung kam sie zu mir und gab mir einen Zettel mit ihrer Telefonnummer drauf. Sie sagte, ich soll ihn meiner Mutter geben…

tanzmuster: Jetzt wird’s spannend…

Pontus: Ja, ehe ich mich versah, hab ich dann an der Royal Swedish Ballet School vorgetanzt – und wurde angenommen. Ich hatte wirklich garnicht so richtig Ahnung, was das überhaupt bedeutet… Sie fragten bei dem Vortanzen zum Beispiel, ob ich klassisch oder zeitgenössisches Ballett tanzen möchte. Es gab zwei unterschiedliche Bildungswege. Ich wusste nichtmal, was das genau heißt und erinnerte mich nur, dass ein Freund zeitgenössisch tanzt. Deshalb sagte ich einfach völlig ahnungslos: „Zeitgenössisch!“.

Angeblich hatte ich Talent… Also erhielt ich einige Stipendien, und kam unter anderem so nach New York. 1998 war ich dann fertig mit dem Studium und ging aus Stockholm weg, um bei einer Schwedischen Company in Härnosand zu tanzen.

Balletttänzer bei einer Aufführung

Damals hab ich dann aber zu Anfang echt gemerkt, dass ich mehr trainieren muss, um die Jobs zu bekommen, die ich will.

tanzmuster: Wo hast du noch überall gelebt und getanzt?

Pontus: unter anderem auch in Norwegen, Spanien und Deutschland. Damals hab ich dann aber zu Anfang echt gemerkt, dass ich mehr trainieren muss, um die Jobs zu bekommen, die ich will. Der einzige Weg, gut zu werden, ist Übung! Also ging ich jeden Tag drei bis vier Stunden zum Balletttraining und wurde immer besser.

tanzmuster: Wir lieben diese Frage, da sie jeder Mensch anders beantwortet: Was ist Ballett für dich?

Pontus: Es ist eine ganze eigene Sprache. Man lernt die Sprache des Körpers…du brauchst die richtigen Muskeln, um Übungen auf genau diese eine Weise auszuführen. Das ist eine ganz eigene Welt!

tanzmuster: Wurde dieses Streben nach Muskeln und Körperästhetik jemals belastend?

Pontus: Viele Tänzer:innen leiden unter Essstörungen. Ich gehöre ja noch zu der Oldschool Generation, wo dünn sein wirklich richtig in war. Mich hat das auch beeinflusst. Wenn du einmal eine Essstörung hat, ist es wirklich schwer, sie wieder loszuwerden.

…mein Körper ist mein Instrument, das ich in bester Form halten möchte.

tanzmuster: Kämpfst du heute noch immer damit?

Pontus: Ja. Nicht so sehr wie damals, aber ich achte schon sehr darauf, was und wie ich esse. Ich sehe es so: mein Körper ist mein Instrument, das ich in bester Form halten möchte. Aber das ganze Thema Essverhalten hat mich schon sehr geprägt.

tanzmuster: Denkst du, dies betrifft unabhängig vom Geschlecht, alle Tänzer:innen?

modernes Ballett: Tänzer in Kostüm

Pontus: So geht!s natürlich vielen professionellen Tänzer:innen, in unterschiedlichen Intensitäten. Ich denke, ich war teilweise extremer, als einige meiner männlichen Kollegen. Tendenziell haben mehr Frauen mit Essstörungen zu kämpfen, aber Männer sind keinesfalls frei davon. Der Druck, fit und dünn zu sein, betrifft alle Profitänzer:innen, man hat es einfach immer im Hinterkopf…

…früher wär niemand auf die Idee gekommen, nach den Pronomen zu fragen und über Geschlechteridentitäten abseits von nur „männlich“ oder „weiblich“ nachzudenken.

tanzmuster: Glaubst du, dass Körperbilder sich im Profitanz über die letzten Jahre verändert haben?

Pontus: Es hat sich langsam, aber stetig in eine gesündere Richtung entwickelt. Das Verständnis dafür, dass nicht jeder Körper genau gleich aussehen kann und muss…und dabei trotzdem exzellent tanzen kann, ist viel weiter verbreitet. Die Welt öffnet sich mehr für Neues. Das ist genau so wie mit dem Gender: früher wär niemand auf die Idee gekommen, nach den Pronomen zu fragen und über Geschlechteridentitäten abseits von nur „männlich“ oder „weiblich“ nachzudenken. Heute ist das alles viel etablierter und unterschiedliche Körper und Gender gehören einfach dazu.

Bezüglich der Körperformen war Düsseldorf da wirklich auch ein Paradies. Niemand in der Company musste ungesund dürr sein. Martin Schläpfer, der Choreograph hatte ein sehr gesundes Verhältnis zu dem Thema. Somit gab es auch alternative Körper zu sehen – und ich habe dort mit etablierteren Tänzer:innen gearbeitet, die diese vorherige Norm gebrochen haben.

Da zählte vielmehr der eigene Stil, die Energie und künstlerische Handschrift, die man mitbrachte. Sie konnten einfach die Choreografie rüberbringen, mit diesem gewissen etwas. Das fehlt nämlich auch schnell, wenn alle genau gleich aussehen!

In der Zeit in dem Ensemble dort damals kannte ich nur ein einziges Mädchen, das kein gesundes Essverhalten hatte. Das kam aber nicht durch die Ansprüche des Choreografen, sondern das war etwas, das sie selbst mitgebracht hatte aus ihrer Zeit davor.

Ich war der einzige Junge in der Gruppe damals.

tanzmuster: Als du mit Ballett angefangen hast, hattest du dort andere Jungs mit in der Gruppe?

Pontus: Nein! Ich war der einzige Junge in der Gruppe damals. Am Gymnasium gab es dann noch zwei andere Jungs, die ebenso tanzten. An der Ballettakademie später habe ich mit fünf anderen männlichen Tänzern zusammen studiert.

tanzmuster: War es jemals merkwürdig, in der Unterzahl oder gar der einzige Junge in der Tanzgruppe zu sein?

Pontus: Eigentlich nicht. nein. Wir waren einfach alle aus dem selben Grund im Tanzstudio: um zu tanzen! Ich hab das garnicht so sehr als Thema wahrgenommen. Ich hab mich auch von früh an immer besser mit Mädchen verstanden, auch heute noch fühle ich mich unter Frauen einfach sehr wohl. Ich bin deshalb auch so überrascht, dass ich schwul bin, denn ich mag Frauen doch soo sehr (lacht)!

Tatsächlich erinner ich mich aber, dass ich als Teenager auch schonmal zu meinen neugierigen Klassenkameraden gesagt habe, ich fahre immer ins Stadtzentrum, um Kampfsport zu machen.

Balletttänzer bei einer Aufführung

Also die Mädchen im Tanzunterricht, damals oder auch später, waren nie diejenigen, die komische Kommentare abgegeben haben. Wenn dann waren es eher Leute außerhalb der Schule. Da würde dann zum Beispiel jemand fragen, was ich mache – und wenn ich antwortete „Ich tanze.“ war die Antwort immer wieder mal „Aber was machst du wirklich??“ und „Als Beruf? Warum??“.

Tatsächlich erinner ich mich aber, dass ich als Teenager auch schonmal zu meinen neugierigen Klassenkameraden gesagt habe, ich fahre immer ins Stadtzentrum, um Kampfsport zu machen. Vor der Pubertät hat das eh nie jemanden interessiert. Das kam dann ein bisschen ab Jugendalter.

Ballettsaal

tanzmuster: Sind denn die Rollen im klassischen Profiballett noch streng nach Geschlecht definiert?

Pontus: In der Ballettwelt ist es schon so, dass die Jungs die Mädchen heben. Das liegt einfach auch an physischen Tatsachen; Männer haben eben doch meist mehr Muskelkraft zum hochheben und sind anders gebaut. Abseits vom klassischen Ballett sieht es natürlich nochmal anders aus – gerade in modernen Inszenierungen kann es da viel mehr fluide in der Rollenverteilung sein.

Es gibt mittlerweile ja auch einfach so viele TV Formate wie „Let’s Dance“ und all diese Shows, wo man dann auch mehr Männer tanzen sieht.

tanzmuster: Hattest du immer gemeinsam mit den Mädchen Training oder auch separat mit den anderen Jungs?

Pontus: Als es in die professionelle Richtung ging, hatte man auch separate Trainingseinheiten. Am Royal Swedish Ballet hatten wir zum Beispiel speziellen Unterricht für Sprünge. Jungs machen generell eher größere Sprünge… Die Tänzerinnen trainieren hingegen vermehrt Schnelligkeit und auch Spitzentanz. Das sind ganz andere Techniken. Der Schwanensee, als eines der bekanntesten Beispiele im Ballett, ist zum Beispiel voller Sprünge und richtig anstrengender Muskelarbeit! Auch wenn es so schön fließend aussieht, dafür ist enorm intensives Training nötig.

Es gibt mittlerweile ja auch einfach so viele TV Formate wie „Let’s Dance“ und all diese Shows, wo man dann auch mehr Männer tanzen sieht. Das ist nicht mehr so ein Ding, wie es mal war. Zum Glück! Menschen sind ja immer dann skeptisch, wenn sie etwas nicht gut kennen.

tanzmuster: Gibt es etwas, das du gern mit Eltern anderer Söhne teilen, die sich für Ballett interessieren?

Ballettunterricht: Junge übt an einer Ballettstange

Pontus: Ich würde sagen, hört euren Kindern zu! Ihr kennt euer Kind am besten. Wenn es tanzen möchte, lasst es tanzen! Wenn es finanziell machbar ist, kann es das größte Geschenk für euren Sohn sein, ihn in der Tanzschule anzumelden. Das gilt für alle Kinder. Wenn man sieht, ein Kind hat viel Energie und springt wie ein Flummi durch die Gegend, dann will die Energie raus.

Dann muss man dieser kleinen Person helfen, ein Ventil zu finden, sich auszuleben. Ebenso gilt natürlich.: wenn das Kind keine Lust und keine Freunde am tanz hat, ist das ebenso okay! Es gibt ja so viele Möglichkeiten da draußen. Außerdem muss aus dem Hobby natürlich auch überhaupt nicht zwangsläufig eine Profikarriere werden. Man kann es einfach nur zum fit halten und Spaß haben machen! Ganz entspannt.

Es gibt auch im Ballett viele hetero Super Machos, genau so wie überall anders im Berufsleben auch.

tanzmuster: Wie hat Ballett dich als Person geprägt?

Pontus: Ballett war immer mein Psychiater. Wenn ich tanze, bin ich innerlich in Frieden mit mir. Es verleiht mir eine unglaubliche Ruhe. Es hat auch etwas sehr erfüllendes gehabt, mich zu zeigen. Nicht nur vor Publikum, sondern auch vor mir selbst.

Da es auch immer wieder Thema im Bezug auf Männer und Ballett ist: Ballett und Tanz im allgemeinen hat nichts mit deiner sexuellen Orientierung zu tun. Es gibt auch im Ballett viele hetero Super Machos, genau so wie überall anders im Berufsleben auch. Nur weil ein Junge tanzen möchte, heißt das nicht, dass er schwul ist. Ich hab viele hetero Freunde im Profitanz. Die Gesellschaft hat einfach immer bestimmte Bilder im Kopf, weil sie es nicht besser weiß…es wird schnell verallgemeinert.

tanzmuster: Wie hat sich dein Verhältnis zum tanz über die Jahre verändert? Hat es das überhaupt?

Pontus: Natürlich ist der Faktor „älter werden“ da; meine Muskeln sind nicht mehr so, wie damals. Die Körperliche Verfassung verändert sich natürlich, trotz Training. Das ist einfach die Natur. Ich habe heute nicht mehr diesen Anspruch, einen Marathon zu tanzen. Vielmehr achte ich auf die kleinen Details und präzise Ausführungen meiner Bewegungen. Ich mag gern ruhigere Choreografien mit viel Feinarbeit der Muskeln.

Das macht für mich Tanz auch aus; dass man flexibel in der Haltung bleibt und offen für neue Perspektiven.

Generell ändert sich mein Verhältnis zum Tanz aber jeden Tag! Ich frag mich Wohin geht’s?“, „Was will ich erzählen?“…es kommt natürlich auch total auf die Produktion an, die vorbereitet wird und das, was von dem oder der Choreograf:in reingebracht wird. „Was soll dem Publikum vermittelt werden?“… Das macht für mich Tanz auch aus; dass man flexibel in der Haltung bleibt und offen für neue Perspektiven. Ich fühle immerzu das Bedürfnis, neue Herangehensweisen zu erforschen.

tanzmuster: Hattest du jemals männliche Vorbilder im Ballett?

Balletttänzer bei einer Aufführung

Pontus: Hmmm, es gab nie dieses eine Vorbild, wovon alles abhing. Vielmehr ist es für mich wie ein Buffet…du nimmst dir hier und da etwas, das dir guttut und dich inspiriert. Auch wenn man nicht das gesamte Konzept toll findet; es gibt immer etwas, das einen zum nachdenken bringt und inspirieren kann! Ein Freund von mir zum Beispiel, der kann mit seinem Körper Sachen machen…das kann ich so nicht und das bewundere ich.

Und so sehr ich es liebe und mich davon manchmal inspirieren lasse, heiß es ja nicht, dass man direkt Körper tauschen will. Das sind vielmehr tolle Aspekte, die man aufgreift. Generell habe ich mich tendenziell aber doch immer mehr von Frauen inspiriert gefühlt…

Tanzen macht stark; körperlich und geistig.

tanzmuster: Wo hat das langjährige tanzen spürbar Auswirkungen im Alltag?

Pontus: Hmm, ich weiß natürlich nicht, wie es anders wäre, weil ich schon so lang tanze! Ich war körperlich zum Beispiel immer schon extrem flexibel, das habe ich durch das Training natürlich gestärkt und ausgebaut. Mental würde ich sagen: ich wusste immer schon sehr gut, was ich wollte und habe dies dann auch durchgezogen. Beim Tanzen ist dies durch das intensive Training natürlich weiter geschult worden…und man sieht es dann physisch, als Muskeln und Körperhaltung. Tanzen macht stark; körperlich und geistig. Letztens zum Beispiel wollte ich in meiner Wohnung in Stockholm eine Wand durchbrechen. Erst sollte es jemand professionelles machen aber dann hab ich mir in den Kopf gesetzt: „Das machst du selbst!“. Also habe ich mich informiert, mir die Materialien besorgt und hab losgelegt. Wenn ich an etwas glaube, setzte ich den Fokus darauf und los geht’s!

Als Tänzer muss man natürlich auch oftmals das machen, was andere einem sagen. In so vielen Companies getanzt zu haben, mit vielen unterschiedlichen Choreograf:innen…da lernt man auch einfach professionell zu sein. Ich muss nicht alles genau so sehen. Ich höre zu, lasse mich ein und dann gebe ich mein Bestes. Manchmal muss man sich selbst eben auch zurück nehmen, um in der Gruppe etwas zu erreichen. Das ist etwas, was das ganze Leben betrifft!…

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